Tipps

 

Tipps zum Aufsatzschreiben

Das Aufsatzschreiben wird spätestens in der dritten Klasse Volksschule zu einem wichtigen Thema. Gerade die ersten Aufsätze der Schulkinder weisen oft eine Vielzahl an Fehlern auf, vor allem bei Legasthenikern. Ein Lerncoach macht klar, wie das Aufsatzschreiben geht, wie in die Aufsätze Struktur hineingebracht wird und die Fehler mit der Zeit ausgemerzt werden können. Wichtig ist, dass Kinder die Geschichten anfangs einfach schreiben und nicht währenddessen dauernd ausgebessert werden. Nach einer kurzen Pause mit Aktivierung beider Gehirnhälften geht es an das richtige Durchlesen. Auch hier gibt der Lerncoach Tipps und Tricks. Zum Schluss werden sogenannte Wortbildkärtchen gestaltet, damit orthographisch schwierige Wörter für immer im Gedächtnis bleiben. Mit diesen Tipps wird das Aufsatzschreiben bald leichter gehen.

Erfolg beim Lernen

Ältere Schüler, die Erfolg beim Lernen haben wollen, können vor einer Prüfung diesen Lerntipp einmal ausprobieren: Andere Schulkollegen den Lernstoff abfragen. Einer ist Schüler, einer ist Lehrer – die Kinder prüfen sich gegenseitig ab, und dann werden die Rollen getauscht. Dieser Lerntipp funktioniert vor allem bei großen Stoffgebieten.

Das Schüler-Lehrer-Spiel bringt eine neue Sicht auf das Stoffgebiet,  der Erfolg beim Lernen wird nicht lange auf sich warten lassen. Die Schüler müssen in kurzer Zeit das ganze Stoffgebiet wiederholen und das Gelernte mit eigenen Worten ausdrücken. Dadurch versteht man erst vieles so richtig und der Stoff kann sich auch im Gehirn besser festsetzen. Außerdem wird die Prüfungssituation in lockerer Atmosphäre geübt.

Lerntipp: Bewegung hilft beim Lernen

Manchen Kindern (vor allem mit Lese-Rechtschreibschwäche, Legasthenie oder Dyskalkulie) bringt es nichts, stundenlang am Schreibtisch zu sitzen. Ein hilfreicher Lerntipp dazu ist, dass Kinder während des Lernens in Bewegung bleiben: Vokabel lernen, das Einmaleins büffeln oder Jahreszahlen merken, mit Bewegung geht es viel einfacher! Probieren Sie diesen Lerntipp einmal aus, vielleicht hilft er ja. Nicht so gut funktionier dieser Lerntipp allerdings bei Gegenständen, die verstanden werden müssen.

Lernschwächen: Positive Beziehung zwischen Schüler und Lerncoach

Damit das Training bei Lernschwächen Erfolg zeigt, ist ein gutes Verhältnis zwischen Kind und Trainer notwendig. Gerade der Lerncoach muss an die Fähigkeiten des Kindes glauben und das Kind muss Vertrauen zum Lerncoach haben. Eine lockere Atmosphäre und eine sympathische Stimmung werden dazu beitragen, dass das Kind mit Lernschwächen gerne ins Training kommt. Und nur, wenn der Schüler gerne zur Stunde beim Lerncoach kommt, wird das Programm erfolgreich sein. Gerade Kinder mit Lernschwächen, wie Legasthenie, Dyskalkulie, Lernschwäche oder Lese-Rechtschreibschwäche brauchen eine gute Beziehung zu ihren Trainern, damit sie sich gut auf die Inhalte der Übungen konzentrieren können.

Legastheniekurs: Welche Förderung hilft

Welcher Legastheniekurs hilft? In der Schule gibt es oft spezielle Förderkurse für Kinder. Bewerten Sie das angebotene Programm aber kritisch. Achten Sie darauf, ob der Förderlehrer ein ausgebildeter Legasthenie-Trainer ist. Wenn nicht, suchen Sie außerhalb der Schule nach Alternativen für das Kind, bei dem Legasthenie festgestellt wurde. Kinder mit Legasthenie brauchen aber oft etwas anderes als eine allgemeine Förderstunde. Einem Kind mit Legasthenie bringt es oft nichts, einfach nur mehr zu üben. Es bedarf eines speziellen Legastheniekurses und anderer Übungen um die Legasthenie gezielt an der Wurzel zu packen.

Lernprobleme: Da helfen Bewegungs- und Entspannungsübungen

Gerade bei Kindern mit Lernproblemen sind Pausen sind wichtig. Bewegung und Entspannung sind ein guter Ausgleich, um neue Energie zu tanken um wieder fit fürs Lernen zu werden. Kinesiologische Übungen stärken die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Entspannung bedeutet, dass jede willkürliche Muskelanspannung vermieden wird. Das Blut zirkuliert dabei besser und die Gedanken werden losgelassen. Kinder mit Legasthenie, Dyskalkulie und Lese-Rechtschreibschwäche profitieren besonders von diesen Techniken. Auch bei Kindern mit Lernproblemen oder einer Leseschwäche können gezielte Bewegungsübungen und Entspannungsübungen für bessere Leistungen in der Schule sorgen. Wer also Lernprobleme hat, sollte Spannung und ruhiges Arbeiten mit Entwpannung und Bewegung abwechseln lassen.
Probieren Sie es einfach einmal aus. Und sehen Sie, wie die Lernprobleme leichter werden.

Merktechniken

Die richtige Merktechnik ist wichtig für Schüler. Was können Schüler tun, damit sie das Gedächtnis in einer Prüfungssituation nicht im Stich lässt? Unser Gedächtnis nimmt über die Sinneskanäle Informationen auf, leitet diese vom Ultrakurzzeitgedächtnis an das Kurzzeitgedächtnis weiter und dieses prägt sich schließlich als beständiges Wissen im Langzeitgedächtnis ein. Verschiedene Merktechniken können helfen, die Aufnahmekapazität des Gedächtnisses zu erhöhen. Ein Lerncoach hilft Schülern mit Lernproblemen, die besten Merkmethoden ausfindig zu machen und anzuwenden. Mit dem richtigen Training haben Schüler in der Schule wieder Erfolg und Spaß.

Lerntypen

Richtiges Lernen ist Voraussetzung dafür, dass Informationen im Gedächtnis hängen bleiben. Jeder Mensch bevorzugt, je nach Veranlagung und Erlebnissen, andere Sinnesorgane, um Informationen aufzunehmen. Man unterscheidet drei grundlegende Lerntypen:
  • den visuellen Typ
  • den auditiven Typ
  • den motorischen Typ
Keiner dieser Typen kommt in Reinform vor. Am besten kann Lernstoff aufgenommen werden, wenn die Informationen auf verschiedenen Kanälen vermittelt wird. Kindern mit Lernschwierigkeiten oder Teilleistungschwächen kann der Lerncoach helfen, den richtigen Kanal herauszufinden. Mit Tipps und Tricks haben die Schulkinder rasch Lernerfolge und Lernschwierigkeiten werden ausgemerzt.

Arbeitsplatz für Schüler

Arbeitsplatz – auch wichtig für Schüler? Das Lern- und Arbeitsumfeld hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Arbeit. Konzentration ist nur dann möglich, wenn alle Sinne uneingeschränkt auf den aktuellen Lerngegenstand gerichtet sind. Walt Disney war vielleicht deshalb so erfolgreich, weil er seine Arbeit je nach Arbeitsprozess in zwei unterschiedlichen Räumen erledigt hat. Eine konsequente Trennung von Aufgaben- und Kreativbereich kann sehr sinnvoll sein. Gerade bei Teilleistungsschwächen, wie Legasthenie und Dyskalkulie, kann eine optimale Arbeitsplatzgestaltung helfen.
Wie sieht der Arbeitsplatz Ihres Kinders aus? Vielleicht können Sie etwas ändern und so Ihr Kind fördern.

Lernen mit allen Sinnen

Für effektives Lernen ist es hilfreich, möglichst viele Sinnesorgane am Lernprozess zu beteiligen. Jeweils nur Hören, nur Lesen oder nur Schreiben ist nicht effektiv. Es ist sinnvoll, mehrere Sinneskanäle beim Lernen zu aktivieren.