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Besser Lernen durch Hintergrundrauschen

Eigentlich – meint man – braucht man zum Lernen oder bei geistiger Arbeit möglichst viel Ruhe. Eine Studie hat allerdings ergeben, dass ein gewisses Maß an Umgebungslärm auch hilfreich sein kann. Demnach haben sich Leistungen von Schulkindern mit Aufmerksamkeitsschwächen durch Hintergrundrauschen sogar verbessert.

Bei Schülern ohne derartige Defizite hatte der Lärm den Forschern zufolge jedoch die gegenteilige Wirkung. Sprechen Sie mit dem Lerncoach darüber, ob diese Methode für Ihr Kind sinnvoll wäre.

Das Gehirn arbeitet im Schlaf

Auch wenn wir schlafen, ist arbeitet unser Gehirn weiter. Es träumt, verarbeitet Tagesreste und reagiert auch auf Außenreize. Dass das Gehirn in Leicht-und Tiefschlafphasen diese Reize von Sekunde zu Sekunde anders registriert, haben nun Forscher festgestellt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Schlafphasen: den REM-Schlaf, benannt nach den raschen Augenbewegungen in diesem Stadium („rapid eye movement“), in dem primär geträumt wird, und den Non-REM-Schlaf, bei dem sich wiederum Leicht- und Tiefschlafphasen abwechseln. Bereits vor einigen Jahren hat herausgefunden, dass das Gehirn im Leichtschlaf wesentlich aktiver ist als gedacht. Dennoch ging man bisher davon aus, dass das Gehirn in der Non-REM-Phase nicht auf äußere Reize reagiert. Das Problem dabei war allerdings, dass die alten Untersuchungsmethoden nur eingeschränkt sensibel waren.

Und dabei zeigte sich, dass die Reaktion des Gehirns auf Außenreize davon abhängt, was gerade im Schlaf spontan passiert. Eine zentrale Rolle dabei spielen sogenannte Schlafspindeln. Das sind Mikroereignisse, die periodisch im Schlaf vorkommen und rund eine Sekunde lang andauern. Die Reaktion des Gehirns ist wirklich von Sekunde zu Sekunde unterschiedlich und es hängt davon ab, ob das Spindelmuster gerade vorherrscht oder nicht“, so die Wissenschaftler. Das bedeute aber auch, dass unsere Wahrnehmung der Umwelt vom Gehirn vorgegeben wird. Während der Schlafspindeln ist das Gehirn völlig blockiert für Außeninformation. Man geht davon aus, dass es in dieser Zeit quasi mit sich selber beschäftigt ist und neue Informationen abspeichert oder ins Gedächtnis integriert.

Konzentrationsspiel

Mit diesem Konzentrationsspiel können Sie spielerisch die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes steigern.

Setzen Sie sich vis a vis von Ihrem Kind hin. Gemeinsam tippen Sie mit Ihrem kleinen Finger auf den Daumen, dann tippen sie mit dem Ringfinger auf den Daumen. Nun mit dem Mittelfinger und schließlich mit dem Zeigefinger. Und nun in der anderen Richtung. Wer von Ihnen beiden kann das besser und schneller?

Und? Merken Sie, dass die Konzentration Ihres Kindes steigt? Versuchen Sie es noch einmal…